GoPro Fusion -Was macht sie besonders?

Was passiert, wenn zwei Helden miteinander fusionieren? Das Ergebnis ist klar: ein noch besserer, schnellerer und leistungsfähigerer Held kommt zum Vorschein – die GoPro Fusion. Beeindruckend scharfe Fotos und Videos in vollspährischer Perspektive, bahnbrechende Funktionen und stolzer Preis. Ob dieser auch gerechtfertigt ist? Wir stellen euch die berüchtigte Fusion vor und klären euch auf!

 

Wofür brauche ich eine 360 Grad Kamera?

Eure Lieblingsfilme haben nicht nur wegen der einzigartigen Stories euer Herz erobert, sondern wegen vieler aufeinander aufbauenden Bausteinen. Einer davon, und so ist die herrschende Meinung, bildet eine der prägnantesten Komponenten und katapultiert sich in die Herzen der Zuschauer. Diese Komponente, nein viel eher dieses Geheimnis, aller Filmmacher liegt im richtigen Zeitpunkt aus der richtigen Perspektive zu filmen, um die perfekten Emotionen und Erlebnisse einzufangen. Erinnert ihr euch an einen unglaublichen Moment, in welchem ihr wünschtet eure Kamera könnte einfach alles aufnehmen, um nichts zu verpassen? Das ist jetzt Geschichte. Ihr bestimmt mit der 360-Grad-Kamera was und wie ihr filmt!

 

Wie sieht die Fusion aus?  

Obwohl die Fusion den Modellen aus der Hero- und Session-Reihe ähnelt, sticht sie doch heraus. Die Kamera ist mit einer dunkelgrauen und anthrazitfarbenen Gummi-Schicht umhüllt und besteht auf qualitativ hochwertigem, robusten Material. Neben der Linse auf der vorderen Seite befindet sich ein kleines Display, welches alle wichtigen Informationen liefert: Akku-Stand, Speicher, sowie der aktuelle Bildmodus.

 

Hero6-1Wie steuere ich meine Fusion?

An eurem Gerät befinden sich an der Seite der multifunktionale Knopf zum An- und Ausschalten, zum Menü und zu den Optionen. Mithilfe des Knopfes auf der Vorderseite könnt ihr eure Aufnahmen starten und stoppen. Wenn sich die Fusion im Aufnahmemodus befindet leuchten die LED’s rot auf, die jeweils an beiden Seiten zu finden sind. Des Weiteren könnt ihr eure Fusion bedienen, indem ihr sie über die GoPro-App mit einem Smartphone oder Tablet verbindet, die zu Beginn etwas kompliziert zu sein scheint. Nach kurzer Eingewöhnungszeit habt ihr den Dreh aber raus. Über die App könnt ihr Komponenten wie Farbe, Auflösung und Zeit bestimmen, sowie Frames extrahieren, eure Videos nach Lust und Laune zuschneiden oder Funktionen zum Teilen der Videos auf Social-Media. Darüber hinaus könnt ihr euer Material in die unterschiedlichsten Ansichten wandeln. So bietet die Einstellung „Tiny Planet“ die Möglichkeit die Umgebung als kleine Erdkugel darzustellen. Besonders beeindruckend wirkt diese Funktion mit Natur- oder Wasserperspektiven. Wem das alles zu anstrengend ist, kann mit einfachen Sprachbefehlen wie „GoPro, Aufnahme starten.“ die Fusion zum Laufen kriegen.

 

Wie macht sie das?

So etwas habt ihr mit Sicherheit noch nie gesehen. Einzigartige Aufnahmen mit 360 Grad für alle Emotionen und jede Perspektive. Dabei ist die Qualität beeindruckend: Superflüssige und messerscharfe Auflösungen in 5,2K (5228 × 2624 Pixel) mit 30 fps, sowie beeindruckende Slow-Motion Videos in 3K mit 60 Bildern fps. Mit 18 Megapixel liegt die Auflösung der Fotos ebenfalls im Spitzenbereich, sodass ultrascharfe Fotos, sogar im Nahbereich, ein Klacks sind.

 

Was ist Stitching?

Wie funktioniert das ganze 360Grad-Spektakel denn nun? Der Zuschauer erlebt ein phänomenales „Mittendrin-Erlebnis“, was in dieser Weise einfach noch nicht geboten wurde.

Und um die 360 Grad-Perspektive zu ermöglichen, werden mehrere Objektive verwendet. Bei der Fusion sind das zwei Objektive an beiden Seiten des Gehäuses, welche jeweils einen Bereich von mindestens 180 Grad abdecken. Hier kommt das Stitching in Spiel: Beide 180 Grad Aufnahmen werden zusammengefügt und ermöglich dadurch einen Blickwinkel von 360 Grad. Die Naht (Stitch) muss dabei ganz genau übergelappt werden, um einen sichtbaren Übergang zu verhindern. Hierfür greifen die Hersteller auf eine Stitching Software mit farbliche Korrektur und Stabilisierung zurück, um verschiedene Lichtverhältnisse und Kontraste auszugleichen. Wahnsinn!

 

Wird eine Videostabilisierung verwendet?

Aber Hallo! Für stabile und smoothe Aufnahmen ist eine Videostabilisierung ein unverzichtbares Feature. Ohne eine Stabilisierung würde der Zuschauer das wackelige, rauschende Video buchstäblich zur Motion Sickness führen. Hierfür greift die Fusion auf eine Dual-Stabilisierung zurück, welche aus der Hardware in der Cam an sich, sowie der Desktop-Software Fusion Studio besteht. Zudem besteht die Fusion aus lauter kleiner Technik-Gadgets: GPS, Beschleunigungssensor, Kompass, Kreiselstabilisator und vieles mehr.

 

Fusion-2

Was ist Overcapture?

Mit der Overcapture Funktion werden aus 360 Grad Videos und Fotos normale 2D Videos oder ein entzerrtes Bild aus dem 360-Grad-Raum ausgestanzt. Ihr könnt die Position der Cam, sowie den Blickwinkel frei nach Schnauze festlegen und eine einzigartige Kameratour durch eure Aufnahme machen. Dabei wird - live - das aufgenommen, was der User in dem Moment sieht und ihr könnt währenddessen euren individuellen Ausschnitt bestimmen. Was ein abgefahrenes Feature! Um Overcapture nutzen zu können benötigt ihr zunächst die GoPro-App. Ganz einfach per WLAN schickt ihr eure abenteuerlustigen Videos dann auf euer Smartphone, was in der Regel zwei Minuten bei einem 30sekündigen 360-Grad-Video in Anspruch nimmt. Für weitere Bearbeitungen, wie das Unterlegen von Musik oder Effekten, werden weitere Overcapture-Aufnahmen verwendet und in der GoPro Quik-App perfektioniert.

 

Kann ich mit der Fusion ins Wasser?

Für alle ambitionierten Wassersportler gilt erneut: Mit der Fusion könnt ihr bis zu einer Tiefe von fünf Metern abtauchen. Tiefere Tauchgänge erfordern ein zusätzliches Gehäuse.  

 

 

Fazit

Mit der GoPro Fusion wird der GoPro Kosmos auf den Kopf gestellt. Unglaubliche Perspektiven in einem beeindruckenden Panorama-Winkel, was vor einigen Jahren nicht mal in Betracht gezogen wurde. Vor allem Actionjunkies und professionelle Film-Maker werden sich über das Gadget freuen und mit den abgefahrensten Aufnahmen einen Wahnsinns-Film kreieren. Für die Nachbearbeitung bietet euch die Computersoftware Fusion Studio viel Spielraum, jedoch gelingt mit der App auch die einfachere Bearbeitung sehr gut. Alternativ könnt ihr mit den vielfältigen Optionen von Adobe Premiere Pro und After Effect erstaunlich professionelle Videos aus euren 360Grad-Aufnahmen zaubern. Vor allem die Funktionen wie „Tiny Planet“ oder „Overcapture“ sorgen für einen Heidenspaß. Zudem ist die Fusion extrem robust und hält die wildesten Abenteuer spielerisch aus. Wer etwas Neues sucht und probierlustig ist, wird mit der Fusion definitiv auf seine Kosten kommen!

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